„Unser Erfolg ist schon außergewöhnlich“: Interview mit Carl Palmer 1982


Carl Palmer

Stand 1982 Rede und Antwort: Asias Carl Palmer (Foto: BFH)

Dieses Interview führte der damalige Fachblatt-Redakteur und Profi-Schlagzeuger Manfred von Bohr (u. a. Message, Birth Control, Hammerhead, Alex Oriental Experience) mit Carl Palmer einen Tag nach dem Konzert von Asia vom 9. Oktober 1982 in der Düsseldorfer Phillipshalle .

Ein Blick auf die Namen der ASIA-Mitglieder erklärt schnell den kommerziellen Erfolg der gleichnamigen Debüt-LP: An der Gitarre Steve Howe, dessen flüssige Soli viele noch von Yes-Hits wie „Roundabout“ im Ohr haben. Elf Jahre füllte er mit dieser Band die Rockarenen. Am Schlagzeug Carl Palmer, Gründungsmitglied von Emerson, Lake & Palmer und bekannt für einen der kraftvollsten und sofort wieder erkennbaren Drum-Sounds in der kommerziellen Rockmusik. An den Tasten Geoff Downes, sehr schnell zu Ruhm gelangtes Ex-Mitglied der Buggles und später der Yes-Restauflage, wo er in den letzten Jahren Rick Wakeman zu ersetzen versuchte. Schließlich noch Bassist und Sänger John Wetton, ein Hans-Dampf-In-Allen-Gassen englischer Rockbands (King Crimson, Uriah  Heep, Roxy Music, U. K. u.a.). Also ein Konglomerat aus der Rockmusik der 70er, bei dem schon im Voraus zu erahnen war, welcher Art die Musik sein würde, die1981 während einer Aufnahmezeit von 6 Monaten erste ASIA-LP füllte. Sicher, die Zeit der endlos langen Titel und vor allem Solis ist vorbei, Asia legt mehr Wert auf den Song selbst, auf Dichte des Arrangements, aber viele betrachten das Album letztendlich doch mehr als Rückschritt als als Fortschritt. jedem das Seine. Der Erfolg scheint ihnen Recht zu geben.

Wie so oft, das Management scheint den Superstar-Status wesentlich extremer zu pflegen als die Band selbst. So meinte der Tour-Manager
trotz Hinweise auf die spezielle Thematik des Fachblatts, dass 10 Minuten Interview mit Steve Howe genügen müssten, um genug über diesen Gitarristen zu erfahren. Für Carl Palmer musste sich Manni von Bohr gar erst am nächsten Tag nach Düsseldorf begeben, um überhaupt das Interview zu bekommen (was aber letztendlich vom Ergebnis her die wesentlich bessere Lösung war).

Zum Konzert selbst ist nicht viel zu sagen, großes Spektakel, was den Bühnenaufbau anging, gerade noch akzeptabler Sound, cool und steril heruntergespultes Programm ohne Fehl und Tadel, die Fans waren zufrieden. Wieder einmal allerdings die in letzter Zeit bei ähnlichen Acts teilweise Leib- und Lebensgefährdenden Arbeitsbedingungen für Pressefotografen, gemäß dein Motto: Ein Titel reicht für alle Details, dann ab zur Durchschlageübung in die johlende Menge. Bei einer zwei Meter hohen Bühnenrampe natürlich sehr verständlich, weil dem Publikum in der vordersten Reihe nämlich sonst der freie Blick auf die Frontwand derselbigen (mit einem alles andere als freundlich und sehr wichtig dreinblickenden Ordner als Blickfang) versperrt wäre.

Fachblatt: Die meisten Drummer, auch die jüngeren, kennen Dich wohl noch aus den „Emerson, Lake and Palmer Tagen. Die neue Supergruppe heißt „Asia“. Wie kam diese Band zusammen?

Carl Palmer: Nun, zu der Zeit, als Asia formiert wurde, arbeitete ich gerade an einem eigenen Soloalbum. Und zwar direkt nach meinem
ersten Soloprojekt, der Band P.M. Diese Gruppe war allerdings nur ein Jahr zusammen und hat auch nur eine LP herausgebracht. Als ich
den Anruf bekam, ob ich nicht Lust hätte, bei dieser neuen Gruppe „Asia“ mitzumachen, war ich auch gerade noch mit Mike Oldfield im Studio. Zu Anfang dachte ich, nun ja, nach E.L.P. und P.M. hätte ich eigentlich genug von Bands dieser Art, und ich wollte mal ein wenig mehr als Drummer frei arbeiten. Und auch mit Mike Oldfield klappte es sehr gut, denn ich beendete gerade das neue Album mit ihm. Dann riefen mich die Jungs wieder an und luden mich ein, doch mal vorbeizukommen und mit ihnen zu spielen. Zu der Zeit bestand die Band eigentlich nur aus Steve (Howe) und John (Wetton). So spielten wir zusammen, und mir gefiel die Art der Musik, die da entstand, sehr gut. So sagte ich zu. Nun brauchten wir für unsere musikalischen Vorstellungen noch einen Keyboarder, und am nächsten Tag war Jeff Danson (sic!) eingeladen. Er spielte auf dem „Buggles“ Album, und das gefiel mir. Er hatte bei „Yes“ Rick Wakeman abgelöst. So war es irgendwie ganz natürlich, dass er gut zu uns passte. Somit war die Band komplett.

Fachblatt: Was ist eigentlich das musikalische Konzept der Musik von „Asia „?

Carl Palmer: Nun, es ist nichts Politisches oder Religiöses an unserer Musik. Die Musik wird eigentlich durch unsere Persönlichkeiten
innerhalb unserer Band geprägt, und wer die Musiker kennt und das, was sie in der Vergangenheit gemacht haben, der kann sich auch
vorstellen, was wir in etwa heute machen. Früher waren die Stücke von Yes oder E.L.P. vielleicht 20 Minuten lang, heute achten wir darauf, dass die Stücke kürzer sind. Wir konzentrieren uns mehr auf das Wesentliche. Das mag auch die musikalische Richtung unserer Musik anzeigen. Wir wollen mehr Songs machen, nicht aber nur „normale“ Songs, sondern auch Stücke, die musikalisch interessante Sachen bieten.

Fachblatt: Ist dies Eure erste Europatournee?

Carl Palmer: Ja, unsere erste. Wir haben allerdings auch schon zwölf Wochen in den USA getourt.

Fachblatt: Die meisten ausländischen Top Acts spielen erst in Europa und dann in den Staaten, quasi, um sich „warm“
zu spielen.

Carl Palmer: Unsere Band hatte eben zuerst in den Staaten einen durchschlagenden Erfolg. Die LP war in kurzer Zeit auf Platz eins in der LP-Hitparade, und sie stand dort auch immerhin sieben Wochen. Deshalb mussten wir natürlich zuerst in Amerika auftreten.

Fachblatt: Ist es für eine Band Eurer Musikrichtung im Augenblick nicht ein wenig schwer, bekannt zu werden, da ja eigentlich andere Musikrichtungen viel mehr angesagt sind?

Carl Palmer: Nun, ich würde dazu sagen, eine Melodie wird immer ins Ohr gehen, wenn sie gut ist, und das hat nichts mit dem musikalischen Stil einer Band zu tun. Ich habe mich als Musiker nie als altmodisch eingestuft. Das einzige Problem, was eben aufgetaucht ist, ist die Tatsache, dass wir älter werden. Die Schallplattenfirmen kaufen lieber junge Bands ein, da diese besser zu verkaufen sind. Wir hatten allerdings eine ganz große Nachfrage von einer amerikanischen Schallplattenfirma; denn der Besitzer dieser Firma wollte auch persönlich eine Gruppe auf seinem Label, die genau die Art von Musik spielt, die wir machen. So war es relativ leicht, eine Firma zu finden. Auf der anderen Seite ist es eine Tatsache, dass gerade die New Wave Bands und alle diese neuen Richtungen in Amerika gar nicht gut angekommen sind. Diese Bands haben es nie gepackt, weil die Amerikaner überhaupt nicht auf diese Art von Musik stehen. So waren die Voraussetzungen eigentlich für uns perfekt.

Fachblatt: Ihr seid ja auch als einzelne Musiker sehr bekannt.Schon alleine von daher war es doch letztlich nicht so schwierig, denke ich.

Carl Palmer: Das hängt aber auch von den Stücken ab, die auf der LP sind. Im Gegensatz zu früher hat sich da nämlich schon etwas verändert. Wenn du heute eine LP raus bringst, dann muss sie so gut sein, dass die Jungs dann wirklich ihr Geld dafür ausgeben wollen. Du musst gute Stücke auf der Platte haben und nicht nur eine Hitsingle oder zwei; nein, die ganze LP muss perfekt sein. Sonst verkaufst du nichts mehr, denn  es gibt so viel perfekte Musik auf der Welt, dass die Jungs lieber dafür ihr Geld ausgeben. Das ist eine Tatsache, wenn man es vom Geschäftlichen und ebenso vom Musikalischen her sieht. Das muss man beachten, wenn man erfolgreich sein will, auch wenn die einzelnen Musiker der Gruppe schon bekannter sind. Dazu kommt noch, dass inzwischen bei den Zuhörern irgendwie eine gespaltene Situation entstanden ist. Da sind auf der einen Seite die älteren Jungs, die uns schon von den früheren Bands her kennen und die schon von daher etwas ganz Bestimmtes erwarten. Und dann sind da noch die jüngeren, für die wir eine neue Band sind, und die jetzt zum ersten Mal unsere neue LP kaufen. Das bedeutet für uns, dass wir musikalisch ein sehr breites Spektrum abdecken müssen.
Das ist sehr ungewöhnlich und wenn man bedenkt, dass wir erst zwei Jahre bestehen, dann ist unser Erfolg schon außergewöhnlich, denn normalerweise braucht eine Band dazu mindestens zehn Jahre. Wir haben von der neuen LP schon mindestens drei Millionen Stück auf der ganzen Welt verkauft; das alleine spricht schon für sich. Das ist ebenfalls ungewöhnlich. Aber wenn man das richtige Produkt anbietet, und dann als Gruppe zusammenarbeitet, und dazu noch solche Musiker innerhalb der Band hat, wie das hier der Fall ist, dann kann die Band so groß werden, dass man davon nur träumen kann. Wir sind auch keine „old-fashioned“ Band, obwohl wir Musiker schon ein paar Jährchen hinter uns haben. Aber schau Dir z.B. die amerikanischen Top Acts an, wie Journey, Toto, Foreigner usw., die sind alle in unserem Alter, wenn nicht noch älter. Erfolg braucht eben seine Zeit. Und man muss daran arbeiten, hart arbeiten. Nicht zuletzt auch, um seinen individuellen Sound zu entwickeln, der sehr wichtig für den wirklich großen Erfolg ist.

Fachblatt: Ist es auch leicht, in Deutschland bekannt zu werden?

Carl Palmer: Ja, ich glaube schon. Deutschland ist ein gutes Land zum Touren. Es ist als Land sehr schön, und die Entfernungen sind nicht so groß. In Amerika ist es insofern noch einfacher, da vom Business her alles besser organisiert ist, Du weißt exakt, wo du stehst mit der Musik und mit der LP. Und auch die Schallplattenfirmen sind dort mehr am Ball.

Fachblatt: Um ein ganz klein wenig Deine Vergangenheit zu streifen, welche musikalischen Erfahrungen verbindest mit Emerson, Lake & Palmer?

Carl Palmer: Nun, mit E.L.P. waren wir ja mehr so eine Art klassische Rockband. Wir verarbeiteten z. B. klassische Themen in unseren Stücken.
Ich hatte früher einmal die „Royal Academie Of Music“ besucht und war von daher schon etwas in dieser Richtung beeinflusst. Die  Erfahrungen, die ich mit dieser Band vor allem machte, war der Einsatz von „Tuned Percussion“, also von Vibraphon, Bells, Glockenspiel usw. Außerdem lernte ich auch eine Menge übers Business, was mir heute wiederum sehr viel hilft. Ja, musikalisch war es für mich eine sehr große Erfahrung, und wenn man solch eine lange Zeit zusammenspielt, da gibt es schon eine Menge „Highlights“.

Fachblatt: Als Du in jungen Jahren anfingst zu spielen, hattest Du da einen Lehrer?

Carl Palmer: Ja, das liegt wohl auch in unserer Familie, die viel mit Musik zu tun hatte, Mein Großvater war Lehrer für Violine, und mein Vater war Pianist. So bekam ich schon von Kind auf sehr viel Musik mit. Daher war es in unserer Familie sehr wichtig, dass ich lernte, Musik zu lesen und vom Blatt zu spielen. Ich begann auch, Violine zu spielen, damals war ich elf Jahre alt. Ich versuchte es so ca. vier Monate, und dann sagte ich zu meinem Vater, dass ich dieses Instrument nicht so gerne mochte. Eines Tages kam ich mit meinem Vater an einem Musikgeschäft vorbei und sah da ein Schlagzeug stehen. Ich sagte zu meinem Dad. „Das möcht‘ ich spielen.“ Er kaufte mir dann erst einmal die Snaredrum und besorgte mir auch einen Lehrer dafür. Das ging alles sehr schnell, und mit elfeinhalb Jahren bekam ich dann Unterricht – ca. vier Jahre lang – hörte dann aber damit für eine Weile auf und verließ zu diesem Zeitpunkt auch mein Elternhaus. Da war ich ca. fünfzehn. Ich ging dann nach London und studierte dort auch an der Musikakademie. Ich muss sagen, ich bin nicht der Typ eines „natürlichen“ Drummers, der sich so einfach ans Set setzt und spielt. Ich meine, heute schon, aber damals brauchte ich irgendwie Anleitungen. Ich
musste hart an mir arbeiten.

Fachblatt: Welche Art von Musik hörtest Du Dir damals am liebsten an?

Carl Palmer: Oh, ich habe mir sehr gerne Jazz angehört, z. B. Count Basie oder das Duke Eilington Orchestra, Mich interessierte eigentlich die klassische Richtung nie so richtig, denn ich wollte in erster Linie Drums spielen, Ich meine, die klassischen Sachen sind schön anzuhören, es gibt da auch Stücke für zwei Klaviere und Percussion, z. B. von Bartok usw. Aber ich spürte immer stärker, dass ich Drummer in einer Rockband sein wollte. Ich spielte damals schon in einem dieser Radio Orchester mit, die man morgens oft hören kann.
Ich konnte ja Musik vom Blatt lesen, und das war auch das, was meine Eltern gerne sahen. Aber das war einfach langweilig. So schaute
ich in die Zeitung und fand eines Morgens eine Anzeige von einer Band, die einen Drummer suchte. So ging ich hin und spielte mit denen. Das fand ich absolut toll. Ich hatte davor ja schon fast fünf Jahre Musik gemacht, aber eben nur die Klassische.
In meiner Familie hätte man es gerne gesehen, wenn ich Orchestermusiker geworden wäre. Das habe ich schon getan. Beispielsweise damals, als E.L.P. auseinander ging, habe ich auch mal kurze Zeit bei den Londoner Philharmonikern gespielt. Aber nur aus Interesse, nicht, weil ich
dies mag. Du sitzt da stundenlang als Percussionist und wartest, dass du etwas zu tun bekommst. Das ist einfach langweilig, das ist
ein guter Job für Beamte. Ich finde es für mich persönlich  gut, dass ich mich in dieser Musikrichtung auskenne, da das den Horizont erweitert.

Fachblatt: Was war eigentlich Dein erstes Drum-Set?

Carl Palmer: Mein allererstes Set war von „Olympic“, einer Tochterfirma von „Premier“, mit denen ich ja heute auch wieder zusammenarbeite.

Fachblatt: Gut, da kommen wir dann später noch drauf. Ich wollte eigentlich noch wissen, wie Du es mit dem Üben früher
gehalten hast, und ob Du auch heute noch übst?

Carl Palmer: Ja, das hat sich mit den Jahren natürlich verändert. Früher habe ich soviel geübt, vom Blatt zu spielen und so. Heute beziehe ich meine Übungen mehr auf das, was ich auch innerhalb der Band brauche. Ich übe mich auch weiterhin im Lesen, da man das sonst schnell verlernen kann, vielleicht zwei- oder dreimal in der Woche. Was das Spielen am Set betrifft, so übe ich meist Rudiments, etwa eine dreiviertel Stunde lang, das allerdings auch sehr schnell, da ich festgestellt habe, dass man, wenn man älter wird, auch leicht langsamer wird. Um mich technisch weiter zu entwickeln, schaue ich mir auch oft verschiedene Drum-Schools an, und wenn ich was sehe, was mich interessiert, dann übe ich das.

Fachblatt: Was tust Du, um laut und gleichzeitig locker zu spielen?

Carl Palmer: Ich spiele einfach auch beim Üben so, und ich vergaß, dass ich auch auf der Bühne gerne am Rande meiner Möglichkeiten spiele. Ich mag es nicht, jeden Abend auf der Bühne das Gleiche zu spielen. Ich muss mich auch irgendwie ausspielen können. Und wenn ich mal einen Fehler mache, dann mache ich eben einen. Das ist menschlich.

Fachblatt: Was tust Du, um Deine Kondition frisch zu halten?

Carl Palmer: Ich laufe viel, mache viele Lockerungsübungen, ich übe Karate, das hilft mir sehr, denn das fördert die Reflexe und die Koordination. Nun spiele ich auch schon ein paar Jahre die Drums, und das baut natürlich auch die Ausdauer auf und die Routine.Wichtig ist auch die richtige Sitzposition, und dass man das Set so aufbaut, dass man sich beim Spielen nicht verrenken oder strecken muss und dadurch Energie verliert. Meine Lebensgewohnheiten versuche ich auch recht normal zu halten, nicht zuviel zu trinken und das Richtige zu essen. Außerdem rauche ich nicht, Aber jeder muss das Richtige für sich aussuchen. Generell muss man sich als Schlagzeuger äußerst fit halten, denn das Schlagzeugspielen ist letztlich wie ein Sport. Es beansprucht den Körper extrem, wenn man es richtig macht. Man muss mindestens eineinhalb Stundenwährend eines Konzerts rennen, wenn Du es so willst. Daher muss er auch unglaublich fit sein. Das ist das ganze Geheimnis.

Fachblatt: Du sagtest zu Anfang, Du wärst mitten in den Aufnahmen zu einer Solo-LP gewesen, als Du zu „Asia“ gerufen
wurdest. Was hast Du da produziert?

Carl Palmer: Die LP ist noch nicht fertig. Die Stücke sind alle zwar auf Band, aber sie müssen noch gemischt werden. Ich fing eigentlich schon 1976 damit an, aber ich habe überhaupt keine Eile damit. Die erste Seite ist mit dem „London Symphonic Orchestra“ und ist ein Percussionstück. Es ist mehr klassischen Charakters und ist ein Konzert für all die „Tuned Pcrcussion“-Sachen, wie Xylophon, Marimbas usw. Die Leute glauben nämlich noch aus den ELP-Tagen, dass ich all dies sehr gut spielen könnte, aber in Wirklichkeit kann ich diese Instrumente richtig virtuos nicht so gut einsetzen. Meine Soli musste ich mir lange einüben, bis sie saßen.
Auf der zweiten Seite dieser LP ist mehr elektronische klassische Musik. Das ist ähnlich dem, was ich mit Mike Oldfield gemacht habe. Auf der LP „Five Miles Out“ ist übrigens ein Stück, das ähnlich dem von meiner Soloplatte ist. Das hatten wir auf Mike Oldfield’s Platte mit drauf genommen, da Mike etwas knapp mit Stücken war. Normalerweise mag ich das nicht, so als Session-Musiker auf allen möglichen Platten zu
spielen. Deshalb habe ich auch in den letzten zehn Jahren nie auf anderen Platten mitgespielt. Da kann man sehr leicht die Kontrolle
über das eigene Business verlieren, über das, was man machen will. Man hat das alles nicht mehr so in der Hand, was man gerne spielen möchte, wie man klingt usw. Man kann da den eigenen Erfolg nicht so bestimmen. Es gibt da sicherlich auch Ausnahmen, z. B. Simon Phillips, der schon bei so vielen bekannten Musikern und Bands mitgewirkt hat. Und er ist beinahe zehn Jahre jünger als ich. Aber darauf kommt es letztlich auch gar nicht an. Mir würde das eben nicht so gefallen. Auch die Plattenfirmen verunsichert so etwas, da sie nicht genau wissen, wie lange sie mit dir als Bandmitglied rechnen können. Und du trägst ja auch mit deiner persönlichen Art zu spielen und mit deinem Sound zum Erfolg dieser oder jener Band bei.

Fachblatt: Ja, aber Simon Phillips ist auch dafür bekannt, dass er nur Sessions spielt.

Carl Palmer: Das stimmt, aber er hat sich ja auch bisher nie als festes Mitglied in einer Band versucht. Ich z. B. bin eigentlich mehr dafür bekannt, in guten Bands als festes Mitglied zu sein.Es ist eigentlich einfacher, ein Session-Musiker zu sein und es ist unglaublich schwerer, als Mitglied einer Band diese mit zum Erfolg zu führen. Ich fand es immer schon unschön, nur für Geld mit anderen Musikern zu spielen. Ich meine, ich habe das auch schon hinter mir. Als ich z. B. damals nach London kam, da spielte ich bei „Crazy World Of Arthur Brown“. Da war ich so zwischen siebzehn und neunzehn Jahre alt, und damals wollte ich diese Szene eben kennen lernen. Da machte ich schon eine Menge Sessions, wie auch mit den Bee Gees, aber ich würde dies nicht noch mal tun wollen.

Fachblatt: Wieder zurück zu Asia; welche Percussioninstrumente, neben Deinem Schlagzeug, setzt Du im Augenblick ein?

Carl Palmer: Nun, im Augenblick benutze ich an Percussionssachen gar nicht so viel. Ich spiele zwei Kesselpauken, Tubular Bells, aber nur eine, und zwei Gongs. Die Musik von Asia ist nicht so klassisch, dass ich diese Sachen mehr einsetzen könnte. Steve und ich, wir arbeiten gerade an einem Stück, wo ich ein Glockenspiel einsetze, aber ansonsten sehe ich meine Rolle hier mehr als Rock-Drummer.

Fachblatt: Das Schlagzeug, das Du spielst, ist ein Premier Set. Du hattest doch auch mal ein Gretsch-Set. Wie kam es dazu?

Carl Palmer: Ja, ich versuchte es mit der Gretsch Drum Company vor ein paar Jahren, aber ich fand, daß sie für meinen Geschmack nicht so sorgfältig arbeiten, nicht so viel weiterentwickeln an ihren Drums und an der Hardware. Das gefiel mir nicht so. Sie werden eben von einem Klarinettisten gemanagt, der über Drums nicht so viel Bescheid weiß.

Fachblatt: Aber eigentlich sind Gretsch-Drums ja auch mehr für ihren Sound bekannt.

Carl Palmer: In der Tat haben sie einen individuellen Sound. Sie sind auch mehr in Jazz-Kreisen beliebt, aber eher deswegen, weil die Jazz-Drummer meist alle kleine Trommeln spielen, mehr 18″ Bassdrums, 14″ Floortoms und so. Der eigentliche Sound jedoch ist wirklich sehr heavy, gerade bei den größeren Trommeln.  Auch ein sehr guter Sound eigentlich. Ich mag z. B. auch diese Gußspannreifen an den Toms. Aber sonst … nun ja, ich war dann etwa achtzehn Monate mit Gretsch zusammen. Dann rief ich Premier an, die mir ja schon lange vorher alle „Tuned Percussion“-Sachen zur Verfügung gestellt hatten.

Fachblatt: Gibt es in der Abnahme Deines Sets Unterschiede live und im Studio?

Carl Palmer: Also bei den Aufnahmen zu der Asia-LP habe ich eine ganze Menge von den AKG-Mikros benutzt. Ich habe sechs Mikros etwas
weiter weg vom Drum-Set aufgebaut, alleine drei Stück für jede Bassdrum benutzt. Eins am Schlagfell, eins am Resonanzfell und eins etwas weiter weg vom Resonanzfell. Dann habe ich zusätzlich alle Toms nochmal einzeln abgenommen und nochmals Overheads benutzt.

Fachblatt: Die Stimmung Deiner Drums ist im Studio als auch live exakt die gleiche?

Carl Palmer: Ja, im Prinzip schon. Ich dämpfe auch im Studio nichts ab. Denn so ist der Sound meiner Drums. Ich nehme auch nicht das Resonanzfell aus den Bassdrums oder so. Denn es ist schon möglich, den Natursound meines Sets auch auf Band zu bringen. Es kommt nur
darauf an, wie man das macht. Wenn man z. B. ein Tom Tom hat, was zuviel Ton hat, dann sollte man zwei Mikros nehmen, eins direkt
an das Tom stellen und eins etwas weiter weg. Dann kann man beim Abmischen später den richtigen Sound herausfinden, indem man
beide Mikros im richtigen Verhältnis zueinander mischt. Aber mit Klebeband das Fell „abtöten“, den Ton wegnehmen, das ist der falsche Weg, einen guten und vor allem originellen Drumsound zu bekommen.
Das ist übrigens noch ein Grund, warum ich nicht gerne Sessions mache. Denn da muß man nämlich Kompromisse wegen des Sounds machen, Und das ist das, was ich daran auch verurteile. Die Toningenieure sind da gerne etwas zu faul. Denn es ist in der Tat viel leichter, einen gedämpften Sound auf’s Band zu bekomminen – wie z. B. bei den unzähligen Discoproduktionen.

Fachblatt: Ich meine allerdings, daß viele amerikanische Studioschlagzeuger mit diesen Soundbedingungen sehr gut zurecht kommen. Ich denke da an Steve Gadd beispielsweise.

Carl Palmer: Ja, er hat eine Karriere daraus gemacht. Er spielt fantastisch, und nachdem ich „Fifty Ways To Leave Your Lover“ gehört hatte, da konnte ich eigentlich nichts mehr dazu sagen. Er ist für mich perfekt, in allem was er macht. Und er ist, obwohl er fast nur im Studio aufnimmt, origineller als all die anderen Studiodrummer, die ich bisher gehört habe. Auch dieser stumpfe Studiosound, den er hat, der ist genau das Richtige für seinen Stil. Viele Drummer haben auch so einen Sound, und sie verlieren ihre Identität damit. Und das ist das Schlimme daran.

Fachblatt: Wie stehst Du zu den elektronischen Drums, die auf dem Markt sind, auch speziell zu den neuen Simmons Drums. Hast Du diese schon mal ausprobiert?

Carl Palmer: Oh ja, ich habe das Simmons schon mal im Werk getestet und ich mag sie von der Idee her. Aber für mich sind sie nicht
flexibel genug. Wenn z. B. zwei Drummer ein Simmons-Set spielen, dann würden sie beide gleich klingen, alleine vom Sound her. Aber wenn beide ein normales, „richtiges“ Schlagzeug spielen, dann klingen sie ganz bestimmt verschieden. Dann ist da mehr Leben, mehr Flexibilität drin. Das Simmons beschneidet meiner Meinung nach den Charakter eines jeden Drummers. Klar, man hat sehr viele elektronische Klänge, die man damit produzieren kann, wenn man das mag. Aber im großen und ganzen sind sie doch sehr begrenzt. Schau, die Simmons-Pads haben jeweils nur vier Sounds, zwischen denen man wählen kann. Drei davon sind im Werk programmiert, und eins kann man selbst einprogrammieren. Aber mit diesem einen programmierbaren Sound kann passieren, daß dann zwei Drummer letztlich doch den gleichen Sound auf diesem Programm haben. Warum ? Weil die elektronischen Klänge, die den Sound erzeugen, den man sich als Drummer vorstellt, doch alle sehr begrenzt sind. Da finde ich, ist dann doch zu wenig Verwirklichung der Individualität möglich. Es ist vielleicht gut für Nichtdrummer oder für Schlagzeuger, die sich mit den vielen tollen, natürlichen Sounds eines normalen Schlagzeuges nicht auseinandersetzen wollen. Es sieht unumstritten irgendwie anders aus, aber es ist nebenbei auch schwer darauf zu spielen, da man wie auf einer Tischplatte spielt. Und außerdem sind sie sehr teuer, da man sich auch noch einen eigenen Mixer und auch eine eigene P.A. zulegen muß. Das ist nichts für mich.

Fachblatt: Welche Becken spielst Du?

Carl Palmer: Ich spiele schon sehr lange die Paiste Becken, meist die 2002-Serie. Mein Ride-Becken ist allerdings ein 602 Formula, und es ist etwas heavier. Es ist ein 21″ Ride Becken. Normalerweise spiele ich ein 22″ Ride, aber es ging mir auf der letzten USA-Tour kaputt. Ich rief den Vertreter von Paiste in Los Angeles an, und er hatte gerade im Augenblick nur ein 21″ und ein 24″ da. Das 24″ war mir zu groß, so nahm ich das 21″, was auch ein ganz tolles Ride Becken ist. Weiterhin spiele ich ein 24″ China Becken aus der 2002 Serie, ein 22″ Crash, ein 18″ und 16″ Crash und 14″ HiHats, Sound Edge.

Fachblatt: Hast Du schon mal die neuen Rude’s von Paiste probiert ? Sie sollen ja tierisch laut sein.

Carl Palmer: Ja, aber sie sind mir auch zu trocken, Sie haben zu wenig Ton.

Fachblatt: Hast Du denn auch schon mal die neuen Sabian Becken ausprobiert ?

Carl Palmer: Ja, sie haben mir einen Satz davon zur Verfügung gestellt. Aber sie klingen für mich irgendwie etwas altmodisch, zwar brillanter als die K-Zildjians, aber irgendwie nicht modern, finde ich. Die Sabian und die Zildjian Becken kommen ja auch aus der gleichen Ecke und auch wenn sie besser klingen würden als Paiste, dann würde ich sie nicht spielen, da ich die Zildjian-Leute nicht mag.
Ich erzähle Dir auch warum. Als ich fünfzehn Jahre alt war, hatte ich mir ein Zildjian Becken gekauft. Es war damals sehr, sehr teuer für mich, denn ich hatte kein Geld, und ich hatte dafür lange sparen müssen. Ich spielte es zwei Wochen, und dann hatte es einen Riss. Zufällig war damals eine kleine Ausstellung für Musikinstrumente in London, in einem Hotel. Ich ging mit meinem neuen gerissenen Becken dorthin und geradewegs zu Bob Zildjian. Ich sagte:  „Schau, ich komme aus Birmingham, das über 100 Meilen entfernt ist, und ich habe dieses Ride-Becken
vor 14 Tagen gekauft, und es ist schon gerissen. Hier habe ich das Becken mitgebracht, so daß ihr es überprüfen könnt. Es ist auch nicht ‚runter gefallen oder so, es ist beim Spielen passiert. Ihr könnt es euch anschauen.“ Und er sagte nur: „Du solltest dir ein neues Becken zulegen“ und hatte ansonsten überhaupt keine Zeit für mich. Das machte mich wütend, und ich schwor mir damals, wenn ich jemals in die Situation ommen
sollte, mit einer Beckenfirma einen Vertrag abzuschließen, dann würde ich nie Zildjian Becken spielen. Denn das habe ich ihnen nie verziehen. Daneben, finde ich, macht Paiste die besten Gongs in der Weit, und ich spiele diese Gongs schon immer. Also liegt es nahe, auch Paiste Becken zu spielen. Dazu fällt mir noch eine kleine Geschichte ein: Ich hatte vor ein paar Jahren beinahe auch mal Schwierigkeiten mit Paiste, aber das lag nicht an mir. Ich hatte zu jener Zeit einen Roadie, der hatte meine Becken gestohlen. Ich habe ihn natürlich, als ich es merkte, sofort gefeuert. Aber dennoch rief schon ein paar Monate später Paise bei mir an und fragte, wieso ich meine Becken verkaufe. Ich war ganz verdutzt und sagte, daß ich meine Becken nicht verkaufen würde. Wieso? Die Paiste Leute sagten, daß die Becken in der Zeitung zum Verkauf angeboten
würden, und sie hätten die Seriennummern gecheckt, und es wären ohne Zweifel meine Becken. Dann ging mir ein Licht auf, daß das die Becken sein mußten, die mir der Roadie gestohlen hatte. Ich fühlte mich damals vielleicht beschissen.

Fachblatt: Wie hast Du eigentlich Dein Schlagzeugsolo strukturiert?

Carl Palmer: Nun, ich spiele im Prinzip von der Show her jeden Abend das gleiche Solo, schon wegen des visuellen Aspekts. Was ich verändere, das sind für mich einige spielerische Feinheiten, um halt das Ganze für mich interessant zu machen. Diese sind so angelegt, daß sie in den visuellen Abläufen eingeschoben sind, so daß mir hier auch immer der Freiraum für meine technischen Veränderungen bleibt. Aber alles andere ist arrangiert. Auch ist mein Solo mehr auf Showaspekten aufgebaut, was den Großteil des Publikums mehr beeindruckt als die technischen Raffinessen. Ich habe ein Podest, dass sich bewegt, erst einmal nach vorne, näher zum Publikum hin, dann dreht es, dann kommen Effekte mit den Kesselpauken und den Gongs usw. Ich finde schon, daß viele Drummer Unterhaltung schaffen nur durch ihre Technik, aber das gilt nur für einen kleinen begrenzten Publikumsrahmen. Ich mag mehr Dekoration, mehr Drumherum, das ist vielleicht auch ein wenig das Showbusiness in mir.

Fachblatt: Welche anderen Gruppen gefallen Dir gut?

Carl Palmer: Ich mag sehr gerne Journey und Foreigner. Ich mag auch Toto, aber Journey ist irgendwie härter, das gefällt mir besser.

Fachblatt: Wie stehst Du zu Workshops?

Carl Palmer: Vor kurzem haben sie mich gefragt, ob ich nicht in Amsterdam eine Clinic machen wolle. Aber ich mag das nicht so. Nicht,
daß ich es nicht durchführen könnte, aber ich finde, wenn ein junger Drummer zu meinem Workshop kommt und etwas lernen möchte, dann müßte ich mich die ganze Zeit nur mit dem einen befassen, um es richtig zu machen. Und ich finde, es ist schon hart, diesem einen alles so beizubringen, daß er etwas davon hat in der kurzen Zeit, wie soll ich das dann mit den anderen 50 machen ?
Ich war schon bei vielen Workshops von anderen Drummern, denn ich finde das sehr interessant. Man wartet auch als Drummer immer auf
die Solo-Parts. Klar, es ist interessant zu hören, was da geredet wird, über die Erfahrungen, die so jeder einzelne für sich gemacht hat, und die er vermittelt. Das sollte man sich auch als junger Typ unbedingt anhören. Ich höre mir das ja auch an. Aber ich sehe mich nicht in dieser Rolle als Lehrer. Ich finde da eher ein Drum-Book interessanter. Ich arbeite übrigens gerade an einem. Das wird ziemlich dick, und im Augenblick sortiere ich Artikel aus. Ich will auch nur ein Buch herausbringen, nicht Vol. 1 und dann Vol. 11 usw. Ich möchte auch mehr Ratschläge
darin erteilen, nicht so als Lehrer auftreten, der nur Rudiments lehrt. Ich möchte auch kleine Tricks verraten, z. B. wie man unter der HiHat spielen kann, und nicht nur obendrauf. Buddy Rich macht das z. B., aber nirgendwo kann man nachlesen, wie das gemacht wird.
Auch möchte ich für die Premier Drum Company ein Video machen. Denn der Videomarkt, gerade für die Musikerziehung, ist ungemein klein. Das ist noch eine riesige Marktlücke. Oder die Musikgeschäfte, die eine Drumschool z. B. dabei haben, die können dann ihren Schülern öfter so etwas vorführen, oder auch für die einzelnen Studenten zu Hause oder für die Verkäufer in den Läden selbst. Da gibt es noch große
Möglichkeiten.

Fachblatt: Spielst Du noch andere, nicht serienmäßig hergestellte Instrumente, außer Deinem Schlagzeug?

Carl Palmer: Oh, mein Drum-Set gibt es auch in der Serie, nur das ist nicht so bekannt. Premier bauen die Metallkessel, nur sie verkaufen
nicht so viel davon, daher bauen sie mehr Holzkessel-Sets. Wenn man sie direkt anruft, dann bauen sie auch eins, denn sie haben die Möglichkeiten, vom Technischen her gesehen. Ich spiele übrigens dieses Set schon seit zwei Jahren. Ich habe zu Hause in London, wo ich im Augenblick wohne, ein Holzkessel-Set, das gleiche wie das Metallset, nur aus Mahagoni. Das ist mein Übungsset. Es ist übrigens nicht ganz von Prernier, nur die Hardware. Die Kessel sind von Eddie Ryan, mit Glanzlack außen. Sie sind richtig gut. Ich brachte die Kessel alle zu Premier und sagte, sie sollten mir die Fittings (Metallteile) dran montieren, und sie waren doch etwas verwirrt. Aber ich mag die Premier Drums. Ich habe auf das Metallset fast ein Jahr lang gewartet, bis sie es fertig hatten.

Hast Du für die Zukunft noch andere musikalische Ziele, die Du gerne verwirklichen möchtest?

Carl Palmer: Ja. Erst einmal möchte ich mit dieser Band Asia sehr erfolgreich sein und viele LP’s verkaufen. Dann möchte ich irgendwann einmal mit der Idee meiner jetzigen Soloplatte auf Tournee um die Welt gehen. Ich möchte z. B. mit den Berliner Philharmonikern spielen usw. Ich möchte dann auch noch Tänzer – also Modern Dance – mit in diese Konzerte einbeziehen. Aber das hat alles noch Zeit, das kann ich auch noch in zehn Jahren machen, denn es ist zeitlose Musik.

Artikelabdruck mit freundlicher Genehmigung von Manfred von Bohr

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